Neue Taschenscheibe der BAuA macht den Umgang mit Gefahrstoffen sicherer
Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) hat als Neuheit die "EMKG Taschenscheibe" entwickelt. Die Chemiker in der BAuA stellen damit ein Hilfsinstrument zur Verfügung, mit dem inhalative Gefährdungen in Betrieben schnell und sicher ermittelt werden können.
In nur vier Schritten lassen sich damit Maßnahmen gegen Gefährdungen durch Einatmen von gefährlichen Stoffen finden. Zugrunde gelegt wurde das von der BAuA entwickelte "Einfache Maßnahmenkonzept Gefahrstoffe - EMKG", mit dem Gefährdungen bei Tätigkeiten mit Gefahrstoffen beurteilt werden.
Die Scheibe ist als Unterstützung für den Arbeitsschutzpraktiker im Betrieb gedacht. Ganz einfach und ohne besondere Vorkenntnisse kann man damit die erforderlichen Maßnahmen durch Informationen aus Sicherheitsdatenblättern und Betriebsbegehungen ableiten. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen können Probleme frühzeitig erkennen und Handlungsschwerpunkte setzen.
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